März 30 2020

2. Teil: Der Ausweg

Der Ausweg

Im Laufe der Zeit gab es immer wieder Menschen, die Gott ernst genommen haben. Sie konnten an seiner Schöpfung ablesen, dass er mächtig und vertrauenswürdig ist. Henoch war einer von ihnen, ebenso Noah und Abraham. Sie vertrauten Gott, weshalb sie ein echtes Licht in dieser Welt waren. Und sie ahnten, dass Gott einen Ausweg aus der Verlorenheit der Welt plante.

Gott wollte den Menschen auf seinen Rettungsplan vorbereiten.

Deshalb wählte er sich einen von diesen glaubenden Menschen aus: Abraham. Ihn ließ er zu einem besonderen Volk heranwachsen, das ihm geweiht war. Die meisten Juden wissen das noch heute, dass sie das Volk Gottes sind. Und wegen dieses Anspruches werden sie nach wie vor gehasst und verfolgt. Aber Gott hatte eine gute Absicht mit der ganzen Welt und an Hand seines Volkes konnte er seinen Plan deutlich machen und umsetzen.

Was dem Volk Israel in seiner langen Geschichte passierte, wie es reagierte und wie Gott es immer wieder rettete: Das alles ist wie ein Spiegel für Gottes Welt-Rettungs-Programm. Es ist sozusagen die Vorschau von dem eigentlichen Geschehen. Oder die theoretische Grundlage für das zentrale Ereignis. Der Wegweiser zum Ziel.

Ich kann die Geschichte Israels hier nicht im Einzelnen aufschreiben, da sie diesen Blog sprengen würde. Doch es lohnt sich, diese Zusammenhänge einmal durchzulesen und zu bedenken. Den Juden war sonnenklar, dass es ohne ein Opfer keine Vergebung geben kann. Ebenso waren sie aus der Sklaverei in Ägypten nur durch das Blut eines Lammes frei gekommen. Und am 50. Tag danach hat Gott mit ihnen einen Bund geschlossen und ihnen sein Gesetz gegeben.
Dieses Gesetz hat deutlich gemacht, dass kein Mensch aus eigener Kraft Gott vollkommen gehorchen kann. Selbst der junge Mann, der später Jesus gegenüber stand und angab, dass er das Gesetz nie gebrochen hatte, versagte an dem Gebot der Nächstenliebe.

Jesus war als Sohn Gottes in die Welt gekommen. Gott selbst musste Mensch werden, um uns zu zeigen, wie er sich ein Leben in der Beziehung zwischen Mensch und Gott vorstellt. Auch machte er dadurch deutlich, dass er uns nicht aufgegeben hat, sondern für uns ein unvergängliches Leben vorbereitet hat.

Das einzige Problem bei dem allem war: Wir Menschen hatten uns von Gott abgewandt – und diese Untreue musste aus der Welt geschafft werden. Wenn Gott einfach sagen würde: „Ist schon gut“, dann würde alles so weitergehen wie bisher. Nein, unser Treuebruch, unsere selbstgewählte Entfernung von Gott musste endgültig überwunden werden, und das ging nur durch Sühnung. Das war der einzige Ausweg. Doch wer zeigte diesen Weg? Wer konnte und sollte dafür gerade stehen?

Diese Wiedergutmachung übernahm Gottes Sohn selbst. Er ließ sich wie ein Lamm opfern, vergoss sein Blut für uns und nahm jede (!) Sünde mit in den Tod.
So befreite Gott uns Menschen aus der Sklaverei des Bösen.
Er weckte dann Jesus, unser Opfer, vom Tod wieder auf. Das Regiment des Teufels wurde durch die Macht Gottes besiegt.

Ist das nicht zu einfach? Nein, für Jesus war das überhaupt nicht leicht! Aber er macht es uns einfach, zu Gott, dem Vater, zurückzukehren und erlöst zu leben. Es ist sein Geschenk an uns.

Am 50. Tag nach diesem Ereignis erfüllte Gott die mit seinem Geist, die dieses Geschenk im Glauben angenommen hatten. Quasi stiftete Gott damals zu Pfingsten den neuen Bund. Dieses Mal nicht nur mit einem einzigen Volk, sondern nun mit allen Menschen, die das möchten.
Ohne Gottes Geist können wir ihm nicht wirklich folgen und ihn von Herzen lieben.

Wie ein Auto ohne Antrieb nicht fahren kann, können wir Menschen ohne den Heiligen Geist nicht im Glauben leben.

Deshalb schenkt Gott seit diesem ersten Pfingstfest jedem seinen Geist, der ihm Glauben schenkt und eine persönliche Beziehung zu ihm sucht.

Bis heute, ja, für alle Ewigkeit reicht nun das Opfer, das Jesus gebracht hat. Er selbst ist der Ausweg. Er beschenkt seine Nachfolger mit unvergänglichem Leben. Unser Lebensfahrzeug wird wieder von dem gesteuert, der das Leben schuf und erhält.

Deshalb gehört uns die Ewigkeit. Die Liebe trägt und prägt uns je länger, umso mehr. Hoffnung gestaltet unser Denken und Tun. Und in der Beziehung zu Gott erleben wir schon jetzt immer wieder den Himmel auf Erden.

Ein Video zur Veranschaulichung, wie der Ausweg ganz praktisch aussieht: Hier klicken

Fortsetzung gibt im 3. Teil demnächst in diesem Blog



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Veröffentlicht30. März 2020 von Eleonore Schmitt in Kategorie "Allgemein

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